Abends war Partytime! in der @heilewelt_bar mit Dragqueen Amy Strong. Ich bin ja nicht so die Partygängerin und Szenekennerin. Und so hab ich sogar bei am Abend noch ne Menge Neues gelernt – und soooo viel Spass gehabt. Die „Heile Welt“ ist übrigends in der Motzstraße, wo dieses Jahr am 20/21. Juni das berühmte LesbischSchwules Stadtfest Berlin stattfindet. (Leider bin ich da schon auf Pilgertour in Frankreich)
Der Deep Dive im Design Thinking: Ein Schlüsselelement für gründliches Verstehen
Im Herzen des Design Thinking Prozesses liegt ein kritischer Schritt, bekannt als „Deep Dive“. Dieser Prozess des tiefen Eintauchens hilft Teams, ein detailliertes Verständnis für die eigentlichen Probleme zu entwickeln, bevor sie Lösungen in Betracht ziehen. Der Deep Dive ist mehr als nur eine einfache Analyse; es ist eine umfassende Exploration, die verschiedene Ansätze nutzt, um die wahren Herausforderungen zu identifizieren.
Warum ist der Deep Dive so wichtig?
Der Deep Dive ermöglicht es, über die oberflächlichen Symptome eines Problems hinauszuschauen und die wirklichen Ursachen zu erforschen. In dieser Phase werden Methoden wie intensive Interviews, direkte Beobachtungen oder das praktische Ausprobieren von Prozessen eingesetzt. Diese Techniken helfen nicht nur dabei, die Bedürfnisse und Probleme der Nutzer:innen zu verstehen, sondern auch kulturelle und kontextbezogene Faktoren zu berücksichtigen, die möglicherweise Einfluss auf die Problemstellung haben.
Die Herausforderung des Deep Dive
Einer der größten Herausforderungen beim Deep Dive ist die Geduld, die benötigt wird, um sich ausschließlich auf das Problem zu konzentrieren, ohne vorschnell zu Lösungen zu springen. Diese Phase erfordert ein hohes Maß an Disziplin und die Fähigkeit, Unsicherheiten auszuhalten, während man tiefere Einsichten gewinnt.
Die Pride Innovation Challenge 2024 war nicht nur ein Ereignis, das innovative Ideen hervorbrachte, sondern auch ein faszinierendes Experiment in Sachen Teamzusammenstellung. Die Challenge hat gezeigt, dass diverse Teams, die bewusst aus verschiedenen Geschlechtern, Berufen, Bildungshintergründen und Kulturen zusammengesetzt sind, signifikant bessere Ergebnisse erzielen können.
Ein weiteres spannendes Thema, das während der Challenge aufkam, war das der „selektiven Authentizität“. Dieses Konzept hat mich besonders beeindruckt, da es die Flexibilität betont, verschiedene Aspekte unserer Persönlichkeit in unterschiedlichen Kontexten hervorzuheben. Es stellt die Idee in Frage, dass wir ständig und überall „absolut authentisch“ sein müssen, und bietet einen realistischeren Blick darauf, wie wir uns in verschiedenen Umgebungen präsentieren.
Fremdwörter über Fremdwörter, meistens aus dem Englischen, manchmal aber auch aus dem Lateinischen (Iterativ). Dies ist ein Lerncomic und ich hoffe, dass ich Menno und euch das alles verständlich erklären kann. Und für diejenigen, die noch mehr wissen wollen: Iterativ heißt nicht nur Wiederholung. Es geht darum, aus Fehlern zu lernen und immer wieder neu anzufangen. Noch mehr dazu? Das braucht wieder eine ganze Comicseite!
Wenn so viele fremde Menschen zusammenkommen und miteinander arbeiten wollen, sind Icebreaker oder WarmUps eine gute Sache. Was ist das eigentlich? Nun, das können zum einen die bekannten Kennenlernspiele sein oder wie hier Fragen, die inspirieren und zum Nachdenken anregen.
Der Netzwerkabend begann mit einer Keynote (Einführungsvortrag) von Samet Akti https://www.sametakti.com/. Samet Akti ist Expertin für Vielfalt, Chancengleichheit und Integration. Am beeindruckendsten war für mich, dass Dinge, für die sich zuerst nur Minderheiten eingesetzt haben (bei den abgesenkten Bordsteinen waren es zuerst amerikanische Kriegsversehrte!), heute für uns alle selbstverständlich und gut sind. @deloitte
Die Challenge begann am Mittwochabend im Deloitte Greenhouse neben dem Café Kranzler am Kurfürstendamm. Im Herzen von West-Berlin also – zumindest kommt es mir als gebürtige Ost-Berlinerin immer noch so vor. Ein Gewächshaus für Ideen: Mit viel Licht, Pflanzen an den Wänden – und Menno war erst mal ganz zufrieden, als er das Buffet entdeckte.
Ich habe es euch schon in meinem letzten Newsletter erzählt: ich war abenteuerlustig und habe mich auf eine Ausschreibung beworben, von der ich nicht viel wusste. Nur eines: Dass ich neugierig war. In den nächsten Comics werde ich euch erzählen, wie es war.
Für alle, die vorige Woche unbedingt ein Poster von Menno haben wollten: Ich habe mein Bestes getan, um eurem Wunsch nachzukommen. Sorry! Auf jeden Fall wünschen wir beide euch lustige Ostertage!