14.04.2025 Comicworkshop

Zeichnen, was Worte nicht sagen können
Ein Workshop für Frauen, die ihre Pilgergeschichte kreativ erzählen möchten

Comics können Dinge sichtbar machen, für die Worte nicht ausreichen. Genau darum geht es in diesem Workshop:
Mit einfachen zeichnerischen Mitteln die eigenen Erlebnisse festhalten – humorvoll, persönlich, echt.

Am 7. Mai starten wir mit einem Zoom-Abend.
Das Kreativ-Wochenende findet kurz darauf statt – mit Zeichenübungen, Austausch, kleiner Wanderung (ca. 6 km) und Zeit für den eigenen Comic.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig – weder im Zeichnen noch im Pilgern.
Nur die Lust, Geschichten in Bildern zu erzählen. Auch die leisen. Auch die unspektakulären.

Am Ende hältst du deinen eigenen Pilgercomic in den Händen.
Alle Infos zur Anmeldung findest du hier: https://www.frauen-efw.de/veranstaltungen/detail/pilgerschoen-comicwerkstatt

15.04.2025 Nach Santiago

2020. Auf nach Santiago.
Mitten in der Pandemie losgelaufen.
Nicht sicher, ob es klappen würde.

Saint-Jean-Pied-de-Port war mein Wendepunkt.
Da wusste ich: Ich werde es schaffen.

800 km später:
Santiago de Compostela.

Mehr übers Losgehen, Unterwegssein und Ankommen – in Comics:
felicemeer.de/das-buch

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13.04.2025 Packen

Packen, wiegen, abwägen.
Bevor ich lospilgere, kommt jedes Teil auf die Waage. Ich orientiere mich am ultralight packing, aber nicht dogmatisch – manches ist mir einfach wichtiger als das letzte eingesparte Gramm.
Im ersten Jahr bin ich ohne Zelt los – das ging im Sommer durch Frankreich wunderbar.
Vor Trondheim kam das Zelt dazu. In Göteborg habe ich mir unterwegs noch einen Kocher gekauft.
So verändert sich mein Gepäck jedes Jahr ein bisschen. Ich probiere aus, lasse weg, nehme Neues mit.

Aktuell liege ich bei 7 kg Nettogewicht – etwa 1 kg davon ist mein Zeichenzeug.
Ohne das geht’s nämlich wirklich nicht.

08.04.2025 Wo Menno herkommt

Manchmal muss man einfach ein Passwort opfern, um einen Drachen zu bekommen!

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06.04.2025 Warum?

Warum gehe ich?
Diese Frage begleitet mich seit meiner ersten Pilgerreise.
Und die Antwort ändert sich. Jedes Mal.

Beim ersten Mal ging es nur ums Ankommen.
Später um innere Fragen: Wer bin ich, wenn es schwierig wird?
Wie gehe ich mit dem Scheitern um?
Was trägt mich, wenn alles durchnässt ist – auch innerlich?

In meinem Comic „Pilgern in Bildern“ erzähle ich diese Geschichten.
Witzig, ehrlich, manchmal schräg.
Mit Menno, Frau G und mir.

04.04.2025 Der Anfang

Wie alles begann

Frühjahr 2020. Corona. Die Welt im Ausnahmezustand. Ich auch. Also bin ich einfach losgelaufen – ohne Zelt, ohne große Vorbereitungen. Mein Startpunkt: Bad Bevensen in der Lüneburger Heide. Mein Ziel: Santiago de Compostela.

Mit dabei: Papier und Aquarellfarben. Vier Monate, 3.500 km und über 100 gezeichnete Comics später bin ich tatsächlich – und zu meinem eigenen Erstaunen – angekommen.

Diese erste lange Wanderung hat mich gepackt – körperlich, künstlerisch, seelisch. Seitdem laufe ich jeden Sommer drei Monate. Zu Fuß, mit offenen Sinnen. Und ich zeichne. Jeden Tag einen Comic.

So fing alles an.

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02.04.2025 Der Recap

Seit 2020 laufe ich jeden Sommer los – meistens so um die 2000 Kilometer. Und ich zeichne unterwegs jeden einzelnen Tag einen Comic.

Einige von euch sind schon von Anfang an dabei, andere erst seit Kurzem. Deshalb starte ich in diesem Jahr vor dem nächsten Aufbruch Ende Mai mit einem kleinen Rückblick.

Ich teile Lieblingscomics, schmerzende Füße, überraschende Begegnungen, und die Frage, warum ich das eigentlich mache. Und ja, auch das Verlaufen gehört dazu. Nicht freiwillig. Aber es passiert.

Mein Buch „Pilgern in Bildern – Eine Comiczeichnerin auf Abwegen“ versammelt dieser Geschichten. Es gibt es hier: https://verlag-monikafuchs.de oder hier: https://felicemeer.de/das-buch/ – oder bei einem meiner nächsten Auftritte.

Es wird bunt, windig, manchmal komisch und ziemlich ehrlich. Ich freu mich, wenn du dabei bist.

26.03.2025 Auf zur Leipziger Buchmesse

Große Neuigkeiten: „Du und Wir“ fährt zur Buchmesse!

Mein Comic hat jetzt einen offiziellen Titel:
„Du und Wir – Eine andere Liebesgeschichte“.

Nach langer Arbeit, vielen Seiten und Gesprächen über Fantasie, Realität, Mut und Liebe liegt jetzt der erste Probedruck vor mir – gedruckt, gebunden, zum Anfassen. Und das fühlt sich groß an. Genauso frisch aus dem Studio: die A5-Flyer für die Leipziger Buchmesse, die neugierig machen sollen auf das, was zwischen diesen Buchdeckeln passiert.Morgen geht’s los – ich fahre zur Buchmesse!
Im Gepäck: mein Comic, die Flyer, ein paar Ideen für neue Projekte – und eine ordentliche Portion Vorfreude. Ich nehme euch mit: In meinen Instagram-Stories könnt ihr mich begleiten – bei der Reise, beim Ankommen, beim Rumstreifen durch die Hallen. Und vielleicht treffe ich dort auch einige von euch?Menno wird auch dabei sein.
Warum? Ganz klar: Ich habe ein Exposé für Band 2 von „Pilgern in Bildern“ dabei. Denn auch diese Reise geht weiter – mit Meer, Comics und langen Wegen. Es gibt neue Ideen, neue Geschichten und – wer weiß – vielleicht auch bald ein neues Buch.

Ich freue mich, wenn ihr mich digital oder vor Ort begleitet!
Bis bald – auf der #lbm25 oder in den Stories.

12.03.2025 Klarstellung

Klarstellung zu meinem letzten Beitrag

In meinem letzten Beitrag habe ich über die Pausierung meines Projekts und das Ende der Finanzierung geschrieben. Die Reaktionen darauf waren zahlreich – und ich danke allen, die mir Tipps und Hinweise zu möglichen Fördermöglichkeiten geschickt haben. Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen helfen möchten.

Allerdings scheint mein Anliegen missverstanden worden zu sein. Ich suche keine Finanzierung, sondern eine Organisation, einen Verein oder ein Projekt, das das Vorhaben übernimmt.

Ich bin Zeichnerin. Mein Schwerpunkt liegt auf dem Geschichtenerzählen mit Comics, nicht auf der Beantragung und Verwaltung von Fördergeldern oder der Organisation von Publikationen. Selbst wenn ich Fördermittel bekäme, würde das nicht reichen – denn das Projekt müsste auch strukturell getragen und in die Welt gebracht werden.

Deshalb suche ich eine Institution, die Interesse an diesem Thema hat und es weiterführen könnte. Menschen mit Erfahrung in solchen Projekten, die sich in Netzwerken oder mit Organisationen auskennen, sind ebenfalls gefragt.

Falls jemand eine Idee hat oder einen Kontakt herstellen kann, freue ich mich über Hinweise. Ich möchte mich auf das konzentrieren, was ich am besten kann: Zeichnen.